Mittwoch, 30. Januar 2008
Ist das Leben nicht schön?
nucdenhemm, 21:37h
Beim gestrigen allabendliche surfen durch die Weiten des Internets bin ich mal wieder auf zwei Berichte gestoßen, die eigentlich auf den ersten Blick nichts miteinander zutun haben.
Das der Dax einen Absturz macht war ja in meinen Augen absehbar, wurde doch schon Ende 2006 vor einer von den USA ausgehenden Rezession gewarnt, was vielen Bankberatern nur ein müdes Lächeln ins Gesicht und unmündige Kunden wieder in Risikoanlagen trieb, weil das doch nur Panikmache sei und der kleine Mann hat eben von seinen hart ersparten 5000 über Nacht nur noch 3000€.
In einem anderen Bericht ging es um die maßlos übertriebenen Forderungen nach einem Mindestlohn, welcher ja als Geißel allen Übels von den Arbeitgebern und diversen oberschlauen Wirtschaftsgurus in Bezug auf die kommende wiedererstarkende Arbeitslosigkeit hingestellt wird.
Wenn ich mir aber jetzt den Absturz, wenn man es überhaupt so nennen darf, da eine Regulierung am Aktienmarkt schon lange Not tat, ansehe, frage ich mich in eurem Namen liebe Angestellte und Arbeiter, ob wir denn überhaupt noch Hoffnung darauf haben demnächst mindestentlohnt zu werden? Eher wird uns ab jetzt wieder weis gemacht, dass die Unternehmen soooo groooße Verluste durch diesen angeblichen Börsencrash haben und das Jahre dauern wird, eh wieder der alte Stand erreicht wird, dass eine solche überzogene Forderung ja finanziell gar nicht stemmbar wäre und man dann doch wieder so viele Stellen abbauen müsse. Und da wir ja alle friedliche Lämmer sind, die zur Umgehung der Schlachtbank Arbeitslosigkeit alles mit uns machen lassen, werden wir wieder brav unsere Sklaventätigkeit ausführen, alles fressen was uns vorgesetzt wird um am Ende festzustellen das wir wieder mal beschissen wurden. Aber was soll’s? Solche Kleinigkeiten werden uns doch nicht hinter dem schönen warmen Sozialofen hervorholen, gell?
Und nun sitzen die Vorstandsvorsitzenden, in Erinnerung ihrer dicken Konten in einem gewissen bergigen neutralen Land, der deutschen Aktiengesellschaften wieder Cocnacgläser schwenkend in ihren Führungsetagen weil wieder nichts passieren wird und denken still: „Ist das Leben nicht schön?“ um dann bei der nächsten Jahreshauptversammlung die Milliardengewinne zu verkünden mit gleichzeitigem Erörtern wie der geplante Abbau von 10.000 Stellen über die Bühne geht. Und gedankt wird das von den Anlegern mit steigenden Aktienkursen, die auch nicht für den Mindestlohn, geschweige den für eine Lohnerhöhung ein Grund wäre, weil…na…weil das Unternehmen muss doch jetzt für schlechte Zeiten vorsorgen und so ein Crash kann jeden Tag wieder passieren und ihr wollt doch nicht entlassen werden. Oder?
Aber wir werden doch alles hinnehmen was uns angetan wird, seien es steigende Diäten bei gleichzeitigem Abbau der Sozialsysteme oder steigende Firmengewinne bei fallenden Reallöhnen. Und jetzt wo die Rufe nach einer gerechteren Aufteilung des Kuchens laut werden, ist wieder mal für die, welche ihn gebacken haben angeblich nichts mehr übrig. Langsam sollten wir uns fragen, ob uns die Medien mit ihren Lügen, präsentiert durch angeblich unabhängige Experten, nicht endlich die Wahrheit über das kriminelle Netz der Wirtschaft und Politik erklären sollten. In der Demokratie ist es zwar so, dass wir noch wählen können von wem wir die nächsten 4 Jahre beschissen werden, aber glaubt hier wirklich noch einer das Politik gegen die Wirtschaft arbeitet, gegen die Hand die unsere gewählten Volksvertreter im Wahlkampf füttert, gegen die, welche danach die Firmetore öffnen und abgewählten Politikern wieder einen Job anbieten, weil deren Kontakte in die oberen Regierungskreise für das Durchsetzen der eigenen Interessen im Kampf gegen Mindestlohn und Rentenlüge dringend gebraucht werden?.
Es stellt sich die Frage, wie lange die deutschen Arbeitnehmer noch ruhig bleiben und diese Frage wird sich schon seit langem in Berlin gestellt oder warum sollte es Überlegungen geben die Bundeswehr auch im Inneren einzusetzen? So viele Terroristen haben wir ja nun auch nicht. Wolfgang „Wolle“ Schäuble, bei dem ich irgendwie das komische Gefühl habe, ob es richtig war ein Attentatsopfer auf dem Posten des Innenministers einzusetzen, weil ein Nekrophiler schließlich auch nicht zu Resozialisierungsmaßnahmen auf einem Friedhof arbeiten sollte, wird irgendwann sagen, dass in Deutschland 30 Millionen Schläfer sind und schon haben wir wieder rasselnde Panzerketten auf Deutschlands Straßen. Und daran ist, welch Wunder, mal nicht die NPD schuld. Ich habe mir für diesen Tag schon ein Plakat gemahlt: „Buchenwald begrüßt seine Dauergäste!“
„Schöne neue Welt, unsere Feinde sind wir selbst“ (Böhse Onkelz)
Das der Dax einen Absturz macht war ja in meinen Augen absehbar, wurde doch schon Ende 2006 vor einer von den USA ausgehenden Rezession gewarnt, was vielen Bankberatern nur ein müdes Lächeln ins Gesicht und unmündige Kunden wieder in Risikoanlagen trieb, weil das doch nur Panikmache sei und der kleine Mann hat eben von seinen hart ersparten 5000 über Nacht nur noch 3000€.
In einem anderen Bericht ging es um die maßlos übertriebenen Forderungen nach einem Mindestlohn, welcher ja als Geißel allen Übels von den Arbeitgebern und diversen oberschlauen Wirtschaftsgurus in Bezug auf die kommende wiedererstarkende Arbeitslosigkeit hingestellt wird.
Wenn ich mir aber jetzt den Absturz, wenn man es überhaupt so nennen darf, da eine Regulierung am Aktienmarkt schon lange Not tat, ansehe, frage ich mich in eurem Namen liebe Angestellte und Arbeiter, ob wir denn überhaupt noch Hoffnung darauf haben demnächst mindestentlohnt zu werden? Eher wird uns ab jetzt wieder weis gemacht, dass die Unternehmen soooo groooße Verluste durch diesen angeblichen Börsencrash haben und das Jahre dauern wird, eh wieder der alte Stand erreicht wird, dass eine solche überzogene Forderung ja finanziell gar nicht stemmbar wäre und man dann doch wieder so viele Stellen abbauen müsse. Und da wir ja alle friedliche Lämmer sind, die zur Umgehung der Schlachtbank Arbeitslosigkeit alles mit uns machen lassen, werden wir wieder brav unsere Sklaventätigkeit ausführen, alles fressen was uns vorgesetzt wird um am Ende festzustellen das wir wieder mal beschissen wurden. Aber was soll’s? Solche Kleinigkeiten werden uns doch nicht hinter dem schönen warmen Sozialofen hervorholen, gell?
Und nun sitzen die Vorstandsvorsitzenden, in Erinnerung ihrer dicken Konten in einem gewissen bergigen neutralen Land, der deutschen Aktiengesellschaften wieder Cocnacgläser schwenkend in ihren Führungsetagen weil wieder nichts passieren wird und denken still: „Ist das Leben nicht schön?“ um dann bei der nächsten Jahreshauptversammlung die Milliardengewinne zu verkünden mit gleichzeitigem Erörtern wie der geplante Abbau von 10.000 Stellen über die Bühne geht. Und gedankt wird das von den Anlegern mit steigenden Aktienkursen, die auch nicht für den Mindestlohn, geschweige den für eine Lohnerhöhung ein Grund wäre, weil…na…weil das Unternehmen muss doch jetzt für schlechte Zeiten vorsorgen und so ein Crash kann jeden Tag wieder passieren und ihr wollt doch nicht entlassen werden. Oder?
Aber wir werden doch alles hinnehmen was uns angetan wird, seien es steigende Diäten bei gleichzeitigem Abbau der Sozialsysteme oder steigende Firmengewinne bei fallenden Reallöhnen. Und jetzt wo die Rufe nach einer gerechteren Aufteilung des Kuchens laut werden, ist wieder mal für die, welche ihn gebacken haben angeblich nichts mehr übrig. Langsam sollten wir uns fragen, ob uns die Medien mit ihren Lügen, präsentiert durch angeblich unabhängige Experten, nicht endlich die Wahrheit über das kriminelle Netz der Wirtschaft und Politik erklären sollten. In der Demokratie ist es zwar so, dass wir noch wählen können von wem wir die nächsten 4 Jahre beschissen werden, aber glaubt hier wirklich noch einer das Politik gegen die Wirtschaft arbeitet, gegen die Hand die unsere gewählten Volksvertreter im Wahlkampf füttert, gegen die, welche danach die Firmetore öffnen und abgewählten Politikern wieder einen Job anbieten, weil deren Kontakte in die oberen Regierungskreise für das Durchsetzen der eigenen Interessen im Kampf gegen Mindestlohn und Rentenlüge dringend gebraucht werden?.
Es stellt sich die Frage, wie lange die deutschen Arbeitnehmer noch ruhig bleiben und diese Frage wird sich schon seit langem in Berlin gestellt oder warum sollte es Überlegungen geben die Bundeswehr auch im Inneren einzusetzen? So viele Terroristen haben wir ja nun auch nicht. Wolfgang „Wolle“ Schäuble, bei dem ich irgendwie das komische Gefühl habe, ob es richtig war ein Attentatsopfer auf dem Posten des Innenministers einzusetzen, weil ein Nekrophiler schließlich auch nicht zu Resozialisierungsmaßnahmen auf einem Friedhof arbeiten sollte, wird irgendwann sagen, dass in Deutschland 30 Millionen Schläfer sind und schon haben wir wieder rasselnde Panzerketten auf Deutschlands Straßen. Und daran ist, welch Wunder, mal nicht die NPD schuld. Ich habe mir für diesen Tag schon ein Plakat gemahlt: „Buchenwald begrüßt seine Dauergäste!“
„Schöne neue Welt, unsere Feinde sind wir selbst“ (Böhse Onkelz)
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